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DER SOUND DER ZUKUNFT

Quentin Sannié von Devialet will das Musikhören revolutionieren. Sein Meisterstück ist ein Lautsprecher, dessen Klang bis in die winzigsten Nuancen brillant ist.

INTERVIEW MORITZ AUE

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Frankreich war auf der Kunstbiennale in Venedig im vergangenen Jahr mit einer Klanginstallation vertreten, deren Musik den ganzen Landespavillon erfüllte. Der Künstler Xavier Veilhan hatte sich in Zusammenarbeit mit dem Technologiepionier Devialet für dessen überraschend kompakte Soundanlage entschieden – ein Lautsprecher von der Größe eines Schuhkartons. »Phantom«, selbst eine Art futuristisches Kunstwerk und bis zu 4.500 Watt stark, stößt mit Devialet die Tür zu einer neuen Welt des Hörens auf. Geschäftsführer Quentin Sannié hat große Pläne.

Monsieur Sannié, statt wie ein Lautsprecher sieht »Phantom« auf den ersten Blick eher wie ein Einrichtungsgegenstand aus – oder, wenn die Side Woofer pulsieren, wie ein atmendes Lebewesen. Was hat es mit dem Design auf sich?

Ausgehend vom akustischen Prinzip der pulsierenden Kugel nach Harry F. Olson, optimiert »Phantom« die Entstehung von Schallwellen und auch deren Ausbreitung: gleichmäßig und in alle Richtungen, für ein vollendet ausgewogenes Klangbild in jeder Hörposition. Mehr als 80 Spezialisten für Aerodynamik, Automobiltechnik, Akustik und Mechanik haben das System ausgeklügelt. Design und Technik sollen sich bei uns gegenseitig herausfordern, damit die beste Performance erreicht wird. Das Ergebnis ist die einfache und kühne Gestaltung unseres Produkts mit seinem ikonischen Profil.
Wie wirkt sich die patentierte Analog Digital Hybrid Technology (ADH) auf den Klang aus?
Sie stellt das Signal bereit und verstärkt es in idealer Weise, ohne Verzerrungen oder Hintergrundgeräusche. Mit »Phantom« wollten wir vor allem die spektakuläre Miniaturisierung hervorheben, die unsere Technologie ermöglicht, und so gegen die besten High-End-Produkte auf dem Audiomarkt antreten. Die ADH-Technologie ist aber auch auf anderen Gebieten wie der Signalverarbeitung und -umwandlung ein Fortschritt.
Sie sprechen öfter über Ihre Vision, Soundsysteme für Autos zu entwickeln.
Dass wir den Sound von Devialet ins Auto bringen, ist Teil der »Phantom«-Revolution und unser technologischer Durchbruch ins Leben vieler Menschen. Als ersten Schritt auf diesem Weg haben wir im vergangenen Jahr unser Audiosystem für »Symbioz«, das elektrische Demofahrzeug der Renault-Gruppe, vorgestellt. Wir setzen uns dafür ein, unsere Technologien und unser Know-how in den Dienst zielgerichteter Innovation zu stellen.

Welche Musik hören Sie persönlich?
Ich mag jedes Genre, solange die Intentionen des Künstlers sich treu bleiben, besonders aber Musik, die einen damit inspiriert und berührt, dass sie echte menschliche Geschichten erzählt. So wie der Blues, der ja aus dem Arbeitsgesang der Sklaven auf den Baumwollplantagen der amerikanischen Südstaaten entstand. Unsere Chance, mit Devialet in der Musikszene zu wirken, ist mit dem Auftrag verbunden, dass wir jedes Signal perfekt wiedergeben, also auch das winzigste Anliegen des Künstlers. Nur wer die Details hört, hört die Wahrheit.

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