EVENTS & SPECIALS
KURATIERT VON SEBASTIAN HOFFMANN
27. APRIL BIS 9. MAI
UNSER STORE WIRD ZUR AUSSTELLUNG
Zum Gallery Weekend Berlin verwandeln wir unsere zehn Schaufenster unter dem Titel »Display, Pause, Repeat« wieder in eine Ausstellung, die Tag und Nacht zu sehen sein wird. Wir laden Sie vom 27. April bis zum 9. Mai dazu ein, innezuhalten, hinzusehen und aus dem Alltag auszubrechen. Kuratiert von Sebastian Hoffmann, werden unsere Schaufenster zur Bühne für zehn Installationen internationaler Künstler*innen, die von Galerien des Gallery Weekend vertreten werden und auf sehr unterschiedliche Weisen mit dem performativen Potential des Schaufenstermediums umgehen.
Auch im Inneren unseres Hauses setzt sich das Ausstellungserlebnis fort: Zu jeder vollen Stunde können Sie eine Sound-Installation in Form eines Auszugs aus Hanne Darbovens Opus 25 A: Ludwig van Beethoven erleben. In der zweiten Etage erwartet Sie zudem eine Kunstinstallation von Heiner Franzen.
Begleitend zur Ausstellung führt Sie Sebastian Hoffmann mit einem Audioguide auf Deutsch und Englisch durch unsere Schaufenster. Zu jeder Kunstinstallation erwartet Sie ein eigener Audiobeitrag mit weiteren Informationen und spannenden Hintergründen. Vor Ort gelangen Sie über den QR-Code an jedem Fenster direkt zum Audioguide – oder Sie rufen die Inhalte bequem hier auf unserer Website ab.
Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von Kunst, Klang und Bewegung bewegen.
Introduction
DE EN
Audioguide – Introduction
Audioguide – Introduction
EIN BLICK IN UNSERE SCHAUFENSTER
Fenster 1:
Hanne Darboven
Leben, leben/Life, living, 1998
GALERIE: SPRÜTH MAGERS/HANNE DARBOVEN STIFTUNG
spruethmagers.com/artists/hanne-darboven
DE EN
Audioguide
Audioguide
Hanne Darboven wurde 1941 in Hamburg geboren und zählt zu den bedeutendsten und zugleich rätselhaftesten Figuren der deutschen Nachkriegskunst. Ein zweijähriger Aufenthalt in New York Ende der 1960er-Jahre prägte ihr künstlerisches Denken entscheidend: Zeit wurde für sie zum zentralen Thema, das sie in Zahlen, Diagrammen, Notationen und seriellen Systemen sichtbar machte.
Fenster 2:
Ian Waelder
Bystander (Clockwise), 2026
Galerie: carlier | gebauer
@ianwaelder
DE EN
Audioguide
Audioguide
Ian Waelder beschäftigt sich mit Erinnerung und den Spuren, die Menschen und Ereignisse hinterlassen. Ausgangspunkt sind häufig Archivmaterialien und Sprache, die er mit seiner eigenen Biografie in Beziehung setzt, einfache Materialien wie Zeitung, Pappmaché oder Karton spielen dabei eine zentrale Rolle. So entstehen Arbeiten, in denen unterschiedliche Zeiten und Perspektiven aufeinandertreffen.
Fenster 3:
Sophie Reinhold
Bewusste Vernachlässigung ist auch keine Lösung, 2019–2026,
Water of Life, 2019
Galerie: Nordenhake
nordenhake.com/artists/sophie-reinhold
DE EN
Audioguide
Audioguide
Sophie Reinhold entwickelt ihre Malerei aus einem starken Materialverständnis heraus. Häufig setzt sie ihre Leinwände aus einzelnen Teilen zusammen und trägt Marmorpulver auf die Oberfläche auf, wodurch schimmernde, fast lichtreflektierende Bildräume entstehen. Unter diesen Oberflächen liegen Bezüge zur griechischen Mythologie ebenso wie zu Symbolen und Parolen aus ihrer Kindheit im Ost-Berlin der DDR.
Fenster 4:
Kayode Ojo
Up to here, 2021
Galerie: Sweetwater
@kayodeojo
DE EN
Audioguide
Audioguide
Kayode Ojo arbeitet mit Dingen, die bereits im Umlauf sind – mit Objekten aus Mode, Wohnen, Musik und Technik, die oft an Luxus erinnern, aber alltäglich sind. Aus diesen Fundstücken entstehen fragile Konstruktionen, die auf Glas, Spiegeln oder in einfachen Gestellen balancieren sowie Fotografien aus einem langjährigen Archiv spontaner, oft nächtlicher Aufnahmen.
Fenster 5:
David Byrne
Fake Apps, 2011
Galerie: Pace
@davidbyrneofficial
DE EN
Audioguide
Audioguide
David Byrne arbeitet an der Schnittstelle von Musik, Bildender Kunst, Performance und Design. Seine Praxis verschiebt vertraute Formen und Gesten in neue Zusammenhänge, sodass alltägliche Dinge plötzlich anders lesbar werden. Seine Arbeiten bewegen sich dabei bewusst zwischen Kunst und Nicht-Kunst und hinterfragen, was überhaupt als künstlerisch gilt.
Fenster 6:
Simon Denny
Digital Globe ESRI Earth observation WorldView-4 satellite Extractor pop display, 2019
Galerie: Kraupa-Tuskany Zeidler
@sden023
DE EN
Audioguide
Audioguide
Simon Denny beschäftigt sich in seiner Arbeit mit Technologien und digitalen Systemen sowie mit den Erzählungen, die sie hervorbringen. Seine medienübergreifende Praxis reicht von Malerei über Installation und Skulptur bis hin zu Druck und Video und untersucht, wie Informationen, Bilder und Machtverhältnisse miteinander verwoben sind.
Fenster 7:
Claudia Mann
Headrests, 2019–2022
Galerie: PSM
@claudia__mann
DE EN
Audioguide
Audioguide
Claudia Mann arbeitet prozessorientiert und konzeptuell mit Schwerpunkt auf Skulptur. Ihre Werke untersuchen philosophische, anthropologische und kunsthistorische Aspekte und richten den Blick immer wieder auf Körper, Boden und soziale Beziehungen.
Fenster 8:
Leila Hekmat
Gloriette Cavallo a Dondallo, 2024
Galerie: Isabella Bortolozzi
@leilaleilaalielalie
DE EN
Audioguide
Audioguide
Leila Hekmat verbindet Installation, Performance, Film und Musik zu bildstarken, oft überbordenden Szenen. Mit Kostümen, Bühnenbildern und Collage-Techniken greift sie auf Vorbilder von der Commedia dell’Arte über Vaudeville und Slapstick bis hin zu Protestkulturen und Fernsehbildern der 1970er-Jahre zurück. Mit Humor und Übertreibung hinterfragt sie dabei Macht, Moral, Begehren und gesellschaftliche Rollenbilder.
Fenster 9:
Ken Lum
I can’t believe, I am in Paris, 2008
Galerie: Nagel Draxler
@ken__lum
DE EN
Audioguide
Audioguide
Ken Lum arbeitet mit einem komplexen Repertoire künstlerischer Strategien und kombiniert Bilder und Texte, Display-Elemente und Sprache. Formal bezieht er sich auf die Ästhetik von Werbeformaten wie Billboards und führt zugleich vor, wie durch unterschiedliche Zeichensysteme Identität entsteht. Entgegen der funktionalen Sprache der Werbung macht er so die Widersprüche einer globalisierten Welt sichtbar.
Fenster 10:
Harry Nuriev
Hinter Glas, 2026
Galerie: Dittrich & Schlechtriem
@harrynuriev
DE EN
Audioguide
Audioguide
Harry Nuriev ist ein in Paris lebender Künstler, Architekt und Möbeldesigner und Gründer von Crosby Studios. Seine Praxis umfasst immersive Räume, virtuelle Installationen, öffentliche Räume und Objektgestaltung – dabei steht das Konzept des „Transformism“ im Mittelpunkt, das Veränderung selbst zum Thema macht.
Kunstinstallationen im KaDeWe
Sound
GALERIE: SPRÜTH MAGERS/HANNE DARBOVEN STIFTUNG
spruethmagers.com/artists/hanne-darboven
Hanne Darboven begegnet Ihnen gleich zweimal: in Fenster 1 und mit ihrer Soundarbeit Opus 25 A: Ludwig van Beethoven, die während des gesamten Aktionszeitraums zu jeder vollen Stunde im Haus erklingt. So wird unser Store rund vier Jahrzehnte nach ihrer Entstehung zum Klangraum des Werks.
2. Etage:
Heiner Franzen
STEP+LEAP, 2026
GALERIE: EBENSPERGER
@heinerfranzen
DE EN
Audioguide
Audioguide
Im Inneren führt die Ausstellung in den zweiten Stock, wo sich die Arbeit von Heiner Franzen direkt an der Rolltreppe erschließt. Mit STEP+LEAP (2026) zeigt er eine Videoinstallation aus vier Loops. Seine Arbeiten entstehen prozesshaft aus Zeichnung und Video und greifen wiederkehrende Motive und Bewegungen auf. So verdichten sich Erinnerung, Wahrnehmung und Bewegung zu einer räumlichen Bildwelt.